Studenten-Workshop Machine Learning

Machine Learning: ERGO und TUM-Studierende profitieren von gemeinsamen Workshop

Zwar fußt „Machine Learning“ (deutsch: maschinelles Lernen) als wichtiger Bereich der Computerwissenschaft stark auf mathematischen Theorien – die Fortschritte bei diesem Trendthema werden jedoch maßgeblich durch Anforderungen aus der Praxis vorangetrieben. In einem dreitägigen Workshop am ERGO Standort Düsseldorf haben sich daher Studierende der Technischen Universität München (TUM) und Experten von ERGO in der vergangenen Woche gegenseitig auf den neuesten Stand von Forschung und versicherungswirtschaftlicher Praxis gebracht.

Computerprogramme die auf Machine Learning basieren, finden mit Hilfe von Algorithmen eigenständig Lösungen für neue und unbekannte Probleme, was Maschinelles Lernen zum Bestandteil von Künstlicher Intelligenz macht. Dass dieses Fachgebiet auch für einen Versicherer viele aussichtsreiche Anknüpfungspunkte bietet, kam bei dem Austausch in Düsseldorf eindrucksvoll zur Geltung: Indem die ERGO Kollegen den TUM-Studierenden beispielsweise Daten aus dem Bereich Autoversicherung zur Verfügung stellten, konnten die jungen Talente Methoden zum Schätzen von Schadenfrequenzen entwickeln – und während des Workshops ihren Praxispartnern präsentieren. Wie Machine Learning auch in der Krankenversicherung helfen kann, demonstrierte derweil ein TUM-Absolvent im Rahmen seiner Masterarbeit, deren Ergebnisse er ebenfalls auf dem Workshop vorstellte. Geleitet wurde der dreitägige Austausch vom Machine-Learning-Experten Alik Sokolov, der als Dozent an der Universität von Toronto und ehemaliger Deloitte-Berater ebenfalls beide Perspektiven mitbringt.

ERGO ist seit Jahren aktiver Partner des TUM-Lehrstuhls für Finanzmathematik und setzt sich durch im Rahmen von Forschungsprojekten, über Sponsoring von Abschlussarbeiten sowie über Gastvorlesungen stark für Innovationen im Versicherungs- und Finanzbereich ein. Auch während der dreitägigen Veranstaltung konnte sich ERGO – unter anderem durch eine Gebäude- und hauseigene Kunstführung in der lebendigen Stadt Düsseldorf – als attraktiver Arbeitgeber vorstellen.

(Text: TUM, Ingo Schenk)

Und das sagen die Teilnehmer:

„Ich schätze diesen Workshop sehr, besonders als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis:
An den drei Tagen lernen und diskutieren wir viel Theoretisches, doch es gibt auch viel Gelegenheit zum Austausch mit der Praxis – und zwar in Person der ERGO Mitarbeiter.“
Stefan Haffner, TUM

„Die Veranstaltung bot mir viel Gelegenheit zum Austausch mit den Studierenden der TUM – sehr spannend, was sich dort an Talent und frischen Ideen entwickelt!“
Peter Milz, ERGO

„Ich freue mich sehr, dass wir als ERGO Kollegen den Studierenden bei diesem Workshop einen Einblick geben konnten, wie – und woran – wir bei ERGO arbeiten – und dass wir somit alle gemeinsam eine Brücke schlagen konnten zwischen Theorie und Praxis.“
Alexander Finke, ERGO

„Zwar hatten wir zu diesem Thema bereits eine Vorlesung an der Hochschule, doch das dort Gelernte hat der Referent Alik Sokolov an diesen drei Tagen noch einmal deutlich vertieft. Dazu der Austausch mit den ERGO Experten – perfekt!“
Nicholas Wolf, TUM